This Time

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Psychedelic trifft auf Indiepop.Letztes Jahr, als der in Dänemark geborene und in Berlin lebende Musiker Flemming Borby nach einem geeigneten Produzenten für das 4. Album von Labrador suchte, traf er auf das Tribute-Album des dänischen Psychedelic-Sound Masters Johnny Stage an den legendären britischen Songschreiber und Produzenten Joe Meek. Johnny Stage hat die besten Songs von Joe Meek in seinem Studio in Kopenhagen zusammen mit verschiedenen dänischen Musikern aufgenommen und versucht, den Surf-Psychedelic-Wave- Sound der 60-er Jahre zu treffen. Das ist ihm gelungen...Flemming war von diesem Album sehr beeindruckt, der Sound war genau das, wonach er gesucht hatte.Im Frühjahr 2010 veröffentlichten Flemming und Labrador die Ep „Talk of this Town“, die sie zusammen mit Martin Wenk von Calexico produziert haben. Die Ep wurde in Berlin mit lokalen Musikgrössen wie Katy Mathies (Ex-Lemonbabies), Tom Krimi (Raz O’hara, Stereo Deluxe) und Daniel Grinstead (ex Monoland, Avocadoclub) aufgenommen. Flemming wollte einen radikal neuen Sound für Labrador finden und als er Johnny Stage’s Liebe für einen komplett analogen Retro-Sound erkannte, wusste er, dass er seinen Mann gefunden hatte.Es folgten Konzerte in Kopenhagen und Besuche in Johnny’s Studio. Nachdem Johnny die Demos zum Album gehört hatte, stand einer Zusammenarbeit an der neuen Platte nichts mehr im Wege.Es konnte losgehen- im Studio P1 auf dem alten DDR-Radiogelände in der Berliner Nalepastrasse.Das Studio war die richtige Wahl- es gab analoge 24 Track Tapemaschinen und alte Preamps aus der DDR und die Band konnte viele alte und seltene Instrumente wie z.Bsp. eine Baritongitarre, ein Hackbrett, ein Stylophone oder eine Clavioline benutzen...und dort gab es auch den echten ARP-String-Ensemble-Synthesizer, den David Bowie für seine “Berlin Trilogy” benutzt hat.Danach wurden die Songs in Johnny’s Studio in Kopenhagen gemischt, in einem Studio, in dem es keine Plug in’s und keinerlei digitale Outboards gibt. Alles läuft über Tape-Echo’s, Spring Reverbs und endet in einem analogen Mischpult, welches speziell für John Cage in den 70-erJahren gebaut wurde.Und was war das Ergebnis??Die Kombination von Flemming’s einfühlsamen Songwriting gepaart mit einer vollendeten und unüblichen Retroproduktion bringt das Album zu einem spektakulären PunktPsychedelic trifft auf Indiepop?Morricone trifft auf das Jahr 2011?The Doors begegnen Belle and Sebastian? Ja, so könnte man das Ganze beschreiben...Aber hört und entscheidet selbst.Eins ist sicher, für Labrador ist das wie eine Wiedergeburt.Nachdem sie den soften 60-er Jahre Lounge-beeinflussten Sound auf den Vorgängeralbenperfektioniert hatten, geht es jetzt stilistisch in eine ganz neue Richtung