Die Idee, Das andere Paradies zu schreiben, geht zurück in die Mitte der achtziger Jahre, als Harald Weiss in Italien lebte und mit der Leichtigkeit des Dolce vita einen abendfüllenden Spielfilm realisieren wollte. Schließlich, als alles in die Wege geleitet war, war allen (immerhin 150 Personen) nahezu im gleichen Atemzug klar, dass dieser Film niemals realisiert werden dürfte, weil er damit womöglich seine assoziative und visionäre Kraft, die jeder einzelne mit ihm verband, verlieren könnte. Inzwischen sind zehn Jahre vergangen. Für Harald Weiss haben sich die imaginären Bilder des anderen Paradieses gewandelt, das Drehbuch liegt vergilbt in seinem Archiv, die Grundstimmung von damals steigt jedoch immer wieder an die Oberfläche, neue Assoziationen kommen dazu, mischen und brechen sich mit den alten, ein paar Klänge sind geblieben ...