Liebe Nennt

Liebe Nennt

发行日期:
ELEKTONfea.MamboKuUgeachedeTasache,dasswiMeschebegeiseeSammlevoSouveissid,haicheievoihe[vodee,diebehaupe,aBodeieFliegede......

ELEKTON feat. Mambo Kurt Ungeachtet der Tatsache, dass wir Menschen begeisterte Sammler von Souvenirs sind, hat nicht einer von ihnen [von denen, die behaupten, an Bord einer Fliegenden Untertasse gewesen zu sein] auch nur ein außerirdisches Gerät oder Artefakt mitgebracht, das ein für alle Mal das UFO-Rätsel klären könnte. Philip Klass, amerikanischer UFO-Skeptiker Falsch, jetzt gibt es den ersten Beweis extraterrestrischer Kultur. Mambo Kurt (unser allseits beliebter, leicht durchgeknallter, heimorgelnder Alleinunterhalter mit Kultstatus) wurde von Außerirdischen entführt, einigen Experimenten unterzogen und brachte ein monströses weißes Instrument mit auf die Erde zurück, wie es die Aliens gerne in ihren Raumschiffen auf interstellaren Reisen zum Zeitvertreib spielen... Überwältigende Momente haben ja die Eigenart, sich sehr alltäglich anzubahnen. Im Sommer 2005 trat Multiinstrumentalist Christopher Heimer an Mambo Kurt heran, und fragte ihn, ob er sich vorstellen könne, in einer Band Heimorgel zu spielen. Ganz humorfrei, eigene Songs, keine Coverversionen, deutsche Texte gesungen von einer wunderschönen Sängerin. Das klang für die Ohren unseres Orgelgottes natürlich sehr interessant, zumal in Mambos Keller schon seit langem eine riesige weiße EX-42-Orgel Baujahr 1970 auf ihre Wiederbelebung wartete. Schnell war man sich einig, dass zur weißen Orgel auch ein weißes Bühnenoutfit her muss, und dass die Orgel mittels Computertechnik auf den Stand der heutigen elektronischen Musik gebracht werden muss. Denn schließlich ersetzt die Orgel bei ELEKTON gleich drei Musiker: Schlagzeuger, Bassist und Keyboarder. Somit bietet ELEKTON als einzige Kapelle auf diesem Planeten folgendes Line-up: Hinten eine riesige weiße Orgel, davor zwei lärmende Elektrogitarren und ganz vorne Sängerin Lisa. Die tolle Stimme der gutaussehenden Sängerin Lisa im Spacelook allein wäre eigentlich schon Argument genug für ELEKTON. Doch das Faszinierendste an ELEKTON ist die Mischung aus bodenständiger Gitarrenarbeit und abgehobenem Soundteppich aus Synthezisern und Orgel. ELEKTON selbst nennen ihren Sound Breitwand. Dies trifft die Sache zwar, drückt aber bei weitem nicht den Abwechslungsreichtum und die druckvolle Tanzbarkeit und Spannung der klug arrangierten Songs aus. ELEKTON sind Meister der Melodie. Scheuen wir uns nicht zu behaupten: Es ist einfach Popmusik. Mit Rock-Appeal. Keine Stilgrenzen und Szenedogmen, erlaubt ist was gefällt. Manchmal stramm nach vorne, manchmal kantig vertrackt, aber immer mit mehr als einem Auge auf den Tanzflur schielend. Und der magische Moment? Beginnt mit dem Orgel-Intro im ersten Stück. ELEKTON absorbiert die Space-Ästhetik, ist aber eindeutig nach vorne orientiert. Selten war es stilvoller, es sich von Popmusik tüchtig besorgen zu lassen. Es fiept, es klingelt, es rockt. Eine Mischung aus Kraftwerk, Monster Magnet und Zweiraumwohnung, aber manchmal auch, als wären The Rolling Stones im Probenraum von The Prodigy eingeschlossen worden. Und das Fazit? Are you ready for the future ? JAAAAAA!!! Line-Up: Lisa - Vocals; Mambo - Organ; Christopher - Guitar; Jan - Guitar