Alles nur Show

Alles nur Show

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„Alles nur Show“ heißt das vierte Album des Duos Melancholodic. Die Geschwister Sarah und Mario Rembold haben auch diese Platte wieder in den heimischen Wohnzimmern in Bergisch Gladbach und Trier aufgenommen. Musikalisch bewegen sich die Songs zwischen Synthipop und akustischen Arrangements und greifen das Thema „Alles nur Show“ immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln auf. Da ist der Titelsong über einen Blender, der dank seines Auftretens immer als Gewinner dasteht, da ist die Geschichte über eine Heldin, die gar keine sein will, und schließlich der schnörkellose Akustiksong „The Show is over“, in dem alle Masken fallen. Auch die wohldosierte Prise Humor fehlt nicht, was schon der Opener „Die Dilettanten sind zurück“ mit einem selbstironischen Augenzwinkern zeigt. Wer eingängige Synthipop-Melodien mag, wird mit dem (vollkommen jugendfreien) Titel „Sex“ seine Freude haben und sollte sich auch das minimalistisch und tanzbar arrangierte „Ohne Dich bin ich eigentlich gar nicht vorhanden“ nicht entgehen lassen. Den Ruhepol der Platte stellt „Little Girl“ dar, mit einem Gänsehautrefrain, der bescheinigt, dass nichts von dem verlorengeht, das uns wirklich im innersten ausmacht. Auch „Melly“ muss noch erwähnt werden, tauch sie doch in gleich zwei Songs auf. Dabei ist „Melly Remembers“ das vielleicht ungewöhnlichste und wildeste Stück auf dem Album – eine Hymne gegen den irreversiblen Lauf der Zeit als Showdown kurz vor Ende der Platte. 13 Lieder in gut 50 Minuten, größtenteils in deutscher Sprache, bei denen vor allem Sarahs Stimme zum Wiedererkennungswert beiträgt; nicht zuletzt interessant für all jene, die gerne auch mal auf die Songtexte achten.