Der Stockhausen-Schüler Hassell machte bereits Mitte der Sechziger Jahre im Rahmen von Projekten der Minimalisten LaMonte Young und Terry Riley, später auch im Verbund mit Brian Eno, Peter Gabriel, David Sylvian, dem Kronos Quartet und den Talking Heads auf sich aufmerksam. Hassell wandte bestimmte Gesangstechniken auf sein Trompetenspiel an und entwickelte einen neuen Stil, der zumeist als 'Fourth World' bezeichnet wird. Hierbei gelangt Hassell unter Verwendung der jeweils neusten elektronischen Möglichkeiten zu einer Symbiose aus traditioneller Musik und futuristischen Klängen. Seine auf dem Album Flash Of The Spirit dokumentierte Zusammenarbeit mit dem westafrikanischen Balafon-Ensemble Farafina war die Erfüllung eines Traumes und zugleich ein Erfahrung über die Grenzen der technischen Möglichkeiten. Daniel Lanois und ich saßen vor diesen großen Lautsprechern und hörten uns die neusten Takes an. Wir sahen uns an und wußten beide, dass man diesen Sound niemals elektronisch erzeugen kann, erinnert sich Hassell an die Produktion, an der auch Multitalent Brian Eno mitwirkte. Jon Hassell: trumpet \u002F J.A. Deane: percussion \u002F Mahama Konaté: balafon solo, lead vocal \u002F Paco Yé Adama: djembé solo, lead vocal \u002F Tiawara Keita: tama, talking drums \u002F Soungalo Coulibaly: flute, flute, lead vocal \u002F Baba Diara: balafon, percussion \u002F Baba Ouattara: bara solo \u002F Beh Palm: bara \u002F Daniel Schwarzt: bass Produced by Brian Eno, Daniel Lanois and Jon Hassell