1990 wurde MISANTROPHE ins Leben gerufen und schon mit dem ersten Demo-Tape Dismail konnten hervorragende Kritiken eingeheimst werden. Dies ist das Debut-Album der lyrischen Formation, die zunächst durch bis dahin ungewohnte Arrangements und Texte auffiel, mittlerweile jedoch neben Das Ich und Goethes Erben zu den interessantesten Vertretern der deutschsprachigen Szene gehört. Es ist wie ein kleiner Film und die extremen Wortspielereien der Texte sollen klarmachen, daß die Welt nicht so schön ist, wie sie oft im Fernsehen gezeigt wird. Misantrophe nutzen klassisch wirkende Arrangements wegen ihrer Emotionalität warten mit musikalisch qualifizierttem Material auf, wobei eine tragische Rolle den Klavierteilen zukommt, die die Gedankenwelt gezielt unterlegen.