[00:00.000] 作词 : Malte Hoyer
[00:00.000] 作曲 : Carolin Faehrmann, Malte Hoyer
[00:00.00]Eins, zwei, drei, vier!
[00:15.00]Nicht lang her, nicht lang her, daß ich in der Schänke saß
[00:18.00]Meinen Leib mit Bier ausspülte einen fetten Schinken fraß
[00:21.00]Als sich denn, als sich denn an meinen Tisch ein Pfaffe ließ
[00:23.00]Mich voll eitler Wehmut mit dem Wanderstecken stieß
[00:26.00]Und sprach, ich armer Sünder hätt den rechten Pfad verlor'n
[00:30.00]Ich sprach, nen rechten Pfad gab's, nie als Spielmann ich gebor'n
[00:36.00]Was kümmern mich die Engelschöre
[00:39.00]Was das Geschwätz vom Paradies
[00:42.00]Wenn ich der Brüder Singsang höre
[00:45.00]Wenn ich das Leben mir begieß
[00:48.00]Der Himmel ist mir einerlei und liegt in großer Ferne
[00:55.00]Auch kann er nicht viel schöner sein als meine Stammtaverne
[01:19.00]Also denn, also denn sprach der dreiste Pfaffe fort
[01:22.00]Diese Schänke wär ein Sündenpfuhl, ein wahrer Lasterort
[01:24.00]Ich sollt gehen, ich sollt gehen, und mein Seelenheil mir wahr'n
[01:27.00]Würd' ich zu lang verweilen, würd ich nicht zum Himmel fahr'n
[01:30.00]Und sprach, wär ich ein frommer Mann, würd' all mein Wünschen wahr
[01:34.00]Ich sprach, was soll ich wünschen, Wein und Weib sind doch schon da
[01:40.00]Was kümmern mich die Engelschöre
[01:43.00]Was das Geschwätz vom Paradies
[01:46.00]Wenn ich der Brüder Singsang höre
[01:49.00]Wenn ich das Leben mir begieß
[01:52.00]Der Himmel ist mir einerlei und liegt in großer Ferne
[01:59.00]Auch kann er nicht viel schöner sein als meine Stammtaverne
[02:23.00]All die Weil, all die Weil suchte er mich zu bekehr'n
[02:26.00]Und ich tat in seinem Angesicht so manchen Becher leer'n
[02:29.00]Bis er denn, bis er denn schließlich irgendwann erkannt
[02:32.00]Das er in mir nun wahrlich keinen Glaubensbruder fand
[02:35.00]Und sprach, er wäre sehr verstört, würd beten nun für mich
[02:39.00]Ich sprach, ja mach das mal, ich trink den nächsten Krug auf dich
[02:45.00]Was kümmern mich die Engelschöre
[02:48.00]Was das Geschwätz vom Paradies
[02:51.00]Wenn ich der Brüder Singsang höre
[02:54.00]Wenn ich das Leben mir begieß
[02:57.00]Der Himmel ist mir einerlei und liegt in großer Ferne
[03:04.00]Auch kann er nicht viel schöner sein als meine Stammtaverne
[03:28.00]Als mit mir dann der Morgen brach, und ich hart auf den Dielen lag
[03:40.00]Und mir ein wohlvertrauter Schmerz im allzu dumpfen Schädel stach
[03:50.00]Stand aufmal der Pfaff vor mir und sah mich zornig an
[03:59.00]Und sprach, das ich der Hölle wohl nicht mehr entrinnen kann
[04:09.00]Was kümmert mich die Höllenbrut
[04:12.00]Was das Geschwätz von großer Qual
[04:15.00]Wenn ich hier lieg' im Schankhaussud
[04:17.00]Wenn ich voll Schmerz die Zeche zahl'
[04:20.00]Die Hölle ist mir einerlei und liegt in großer Ferne
[04:26.00]Auch kann sie nicht viel schlimmer sein als meine Stammtaverne