[00:00.000] 作词 : Malte Hoyer
[00:01.000] 作曲 : Carolin Faehrmann, Malte Hoyer
[00:21.000]Mit den Haaren warn vergraut die Heldenmythen seiner Zeit
[00:32.000]Er bestand so zahllos gar war er doch stets der Ehrbarkeit
[00:43.000]Mit der Haut ist auch verblaßt Erinnerung an all das Leid
[00:54.000]Er wohl abgewendet hat, gab er sein Leben stets bereit
[01:03.000]Und als er dann so voller Leid auf seine Maskerade sah
[01:09.000]Erkannte er, daß all sein Leben nichts außer ein Märchen war
[01:15.000]Mit der Stimme heiser auch die Barden, die sein Tun besungen
[01:26.000]Sind doch bald in Volkes Schänken seine Taten ganz verklungen
[01:37.000]Mit dem Blick war auch getrübt das Ansehen in der Obrigkeit
[01:48.000]Stand er doch in frühen Tagen mit dem König Seit an Seit
[01:57.000]Und als er dann so voller Leid auf seine Maskerade sah
[02:03.000]Erkannte er, daß all sein Leben nichts außer ein Märchen war
[02:11.000]Und in seinen alten Tagen wollte er wieder auferstehen
[02:21.000]Los denn ziehn in neue Sagen, Heldentum und Ruhm aussäen
[02:32.000]Wieder mit den Schwertern tanzen, wieder durch die Flammen gehen
[02:42.000]Niemals sollt sein Name in des Volkes Herz verwehn
[02:52.000]Niemals sollt sein Name in des Volkes Herz verwehn
[03:08.000]Mit dem Atem ward auch dünner ihm gegolten Gastlichkeit
[03:18.000]Boten ihm doch alle Häuser einst die Gunst von Brot und Kleid
[03:29.000]Mit den Muskeln schwand dahin der Gruß von Jungfrau, Magd und Weib
[03:39.000]Droht die Sehnsucht auch zu töten, wärmt ihn doch mehr keiner Leib
[03:49.000]Und als er dann so voller Leid auf seine Maskerade sah
[03:55.000]Erkannte er, daß all sein Leben nichts außer ein Märchen war
[04:03.000]Und in seinen alten Tagen wollt' er wieder auferstehn
[04:13.000]Los denn ziehn in neue Sagen, Heldentum und Ruhm aussäen
[04:23.000]Wieder mit den Schwertern tanzen, wieder durch die Flammen geh'n
[04:34.000]Niemals sollt sein Name in des Volkes Herz verwehn
[04:44.000]Niemals sollt sein Name in des Volkes Herz verwehn
[05:40.000]So macht er sein Stock zu Schwerte ward die Heldenlast auch schwer
[05:52.000]Zog er aus für edle Werte konnte schon bald des Wegs nicht mehr
[06:03.000]Wie sollt er auch aus der Grube stets vertieft vom Bardenspiel
[06:15.000]Die sein Sterne ihm einst schlug als er verlischt vom Himmel fiel
[06:26.000]Und als er dann so voller Leid auf seine Maskerade sah
[06:32.000]Erkannte er, daß all sein Leben nichts außer ein Märchen war
[06:40.000]Und in seinen alten Tagen wollt' er wieder auferstehn
[06:50.000]Los denn ziehn in neue Sagen, Heldentum und Ruhm aussäen
[07:01.000]Wieder mit den Schwertern tanzen, wieder durch die Flammen geh'n
[07:11.000]Niemals sollt sein Name in des Volkes Herz verwehn
[07:21.000]Niemals sollt sein Name in des Volkes Herz verwehn
[07:37.000]Mit dem Lebensmut erlosch auch Wissendheit wer er einst war
[07:47.000]Und er sah sich selbst als Wesen eines Fabelverses gar
[07:58.000]Und mit unsrer Leichtigkeit die viel zu schnell manch Tat vergißt
[08:08.000]Weiß man heute nicht mal mehr ob er noch gar am Leben ist